Um die Aussagequalität zu analysieren, sind in der Wissenschaft Eckdaten zusammengestellt worden, aufgrund derer festgestellt werden kann, ob die Angaben der aussagenden Person (u.a. eines Kindes) auf tatsächlichen Erlebnissen beruhen. Es handelt sich dabei um sog. aussageimmanente Qualitätsmerkmale (z.B. logische Konsistenz, quantitativer Detailreichtum, raumzeitliche Verknüpfungen, Schilderung ausgefallener Einzelheiten und psychischer Vorgänge, Entlastung des Verdächtigen, deliktsspezifische Aussageelemente), deren Vorkommen in einer Aussage als Indiz für deren Glaubhaftigkeit gilt.