Als sehr problema-tisch wird in der Fachliteratur die sog. Aufdeckungsarbeit gewertet, die u.a. darin besteht, dass zwischen Untersucher und Kind allgemein über Sexualität gesprochen oder mit Hilfsmitteln (z.B. Bücher, Geschichten und anatomisch korrekten Puppen) gearbeitet wird. Dazu gehört auch die Erörterung des Umstandes, dass es gute oder schlechte Geheimnisse gebe (Steller/Volbert, Glaubwürdigkeitsbegutachtung, in: Psychologie im Strafverfahren, Bern 1997, S. 30).