, München 2006, § 15 N 173 ff.; Claus Roxin, Strafrecht, Allgemeiner Teil I, 4. Aufl., München 2006, § 11 N 69 ff., insbes. N 84 ff. und 87; vgl. auch BGE 133 IV 158 E. 6.1 S. 168 und LGVE 1987 I Nr. 52). Der Umstand, dass der Angeklagte seiner Meldepflicht nicht nachgekommen ist, ist daher für den Tatbestand der fahrlässigen Tötung nur soweit von Relevanz, als die Verhinderung derartiger Straftaten vom Schutzzweck der kantonal geregelten Pflicht zur Information über ausserordentliche Todesfälle gedeckt wird. 2.3.1. Konkret ist dazu Folgendes festzuhalten: