Ein gelegentlicher Konsum von Kokain (einmal pro Monat) kann laut Aussage von Dr. med. U. vom IRM indessen kaum nachgewiesen werden, und auch der Konsum von Cannabis konnte nicht überprüft werden. Aus den Aussagen der Opfer lassen sich keine zuverlässigen Rückschlüsse auf den Zustand des Täters bzw. einen allfälligen Rauschzustand ziehen. Auch der Umstand, dass die Tat bei der Beschaffung von Drogen am Vormittag geschah, lässt eine Intoxikation zur Zeit der Tat entgegen der Ansicht der Staatsanwaltschaft noch nicht als unwahrscheinlich erscheinen.