Genf 2004, N 1221). In der Praxis beschränkt sich die Vergütung der Anwaltskosten bei Übertretungen auf Fälle, in denen eine Verbeiständung sachlich geboten war, weil der Fall in tatsächlicher oder rechtlicher Hinsicht Schwierigkeiten bot (Niklaus Schmid, a.a.O., N 1221; Pra 2002 Nr. 139; ZR 96 [1997] Nr. 60; BGE 110 Ia 156 E. 1b S. 159 f.; Urteile des Bundesgerichts 1P.341/2004 vom 27.7.2004 E. 3.3; 1P.244/2005 vom 19.7.2005 E. 4.2 f.). 5.3.3. Hier war nur eine Übertretung (Art. 179septies StGB) Gegenstand des Verfahrens. Beanzeigt waren zudem bloss die Vorkommnisse vom 6./7. Oktober 2004, was dem Angeklagten bekannt war, und nur diese bildeten Anklagegrundlage.