O., S. 8). Der Vertrag ist unbestritten normativ, d.h. nach dem Vertrauensgrundsatz so auszulegen, wie er nach seinem Wortlaut und Zusammenhang sowie namentlich auf Grund der Bedürfnisse des herrschenden Grundstücks und mit Rücksicht auf Sinn und Zweck der Dienstbarkeit unter Berücksichtigung der Zeit ihrer Errichtung verstanden werden durfte und musste (Urteil des Bundesgerichts 5C.78/2006 vom 5.10.2006 E. 4.2; BGE 131 III 347 E. 1.2, 130 III 557 f. E. 3.1; 128 III 267 E. 3a; ZR 64 [1965] Nr. 138 S. 196; Bettina Hürlimann-Kaup, a.a.O., S. 6; Piotet, SPR, Bd. V/1, Sachenrecht, S. 583).