Das Obergericht amtet im Rahmen der Kostenbeschwerde nach § 5 KoG als eigentliche Kassationsinstanz. In formeller Hinsicht ist die Kostenbeschwerde allerdings wie ein Rekurs zu behandeln (Entscheid der I. Kammer des Obergerichts vom 17.09.1998 [11 98 74]; LGVE 1989 I Nr. 27). Reicht der Rekursgegner keine Vernehmlassung ein, entscheidet das Obergericht - Beweisergänzungen vorbehalten - aufgrund der Anbringen in der Rekursschrift und der vorinstanzlichen Aktenlage (Studer/Rüegg/Eiholzer, Der Luzerner Zivilprozess, N 2 zu § 261 ZPO).