Das Hauptabgrenzungskriterium zwischen Auftrag und Werkvertrag bildet der Arbeitserfolg, den der Unternehmer im Gegensatz zum Beauftragten schuldet (BGE 127 III 329 E. 2 a; Zindel/Pulver, Basler Komm. 4. Aufl., N 1 und 4 Vor Art. 363-379 OR; Hürlimann/Siegenthaler, Handkomm. zum Schweizer Privatrecht, Zürich 2007, N 2 zu Art. 363 OR). Unbestritten können sowohl körperliche wie auch unkörperliche Arbeitsergebnisse Gegenstand von Werkverträgen sein (BGE 127 III 329 E. 2 a; Zindel/Pulver, a.a.O., N 1 und 2 Vor Art. 363-379 OR).