Auf den sog. erweiterten Vorkaufsfall im Sinne der Art. 42 - 48 BGBB können sich grundsätzlich nur Verwandte des Veräusserers berufen, zu denen die Klägerin als Pächterin nicht gehört. Für das Vorkaufsrecht des Pächters gilt einzig und ausschliesslich der im BGBB vorausgesetzte allgemeine Vorkaufsfall des Art. 681 ZGB i.V.m. Art. 216c OR und nicht der erweiterte Vorkaufsfall i.S.v. Art. 43 BGBB (Reinhold Hotz, in: Das bäuerliche Bodenrecht, Komm. zum BGBB, Brugg 1995, N 25 zu Art. 47 BGBB; Beat Stalder, a.a.O., § 6 N 190 S. 351).