Ferner kann die unterlegene Partei das Ergebnis auf dem ordentlichen Prozessweg angreifen (§ 238 lit. b ZPO). Entsprechend geht es beim Be-fehlsverfahren - auch wenn die beklagte Partei ihre Einwendungen bloss glaubhaft zu ma-chen hat (vgl. Studer/Rüegg/Eiholzer, Der Luzerner Zivilprozess, Kriens 1994, N 3 zu § 226 ZPO) - um eine inhaltliche Anspruchskontrolle (vgl. Kropholler, a.a.O., N 62 zu Art. 16 EuG-VÜ/LugÜ). So räumt auch Max. XII Nr. 347 ein, das Befehlsverfahren werde eingeleitet, um einen privatrechtlichen Anspruch in einem raschen Verfahren beurteilen (und vorläufig voll-strecken) zu lassen (vgl. Studer/Rüegg/Eiholzer, a.a.O., N 1 zu § 226 ZPO).