Der Arzt hat die gehörige Aufklärung und Einwilligung des Patienten zu beweisen (BGE 117 Ib 202). Wenn er ohne Information und Einwilligung des Patienten ope-riert, handelt er rechtswidrig und ist zum Ersatz allen Schadens aus dem totalen oder partiel-len Misserfolg der Operation verpflichtet, auch wenn ihm keine Sorgfaltspflichtverletzung vorgeworfen werden kann (BGE vom 28.4.2003 S. 7 E. 4.1 [4P.265/2002]; BGE 108 II 58 ff. = Pra 71, 1982, Nr. 122 S. 300 f.; BVR 2003 S. 29 E. 6a; Antoine Roggo, Aufklärung des Patienten, Bern 2002, S. 85; Monika Gattiker, Die Widerrechtlichkeit des ärztlichen Eingriffs nach schweizerischem Zivilrecht, Zürich 1999, S.178 f.).