Wann dies zutrifft, ist im konkre-ten Einzelfall zu bestimmen. Keine Offenbarungspflicht besteht, wenn der Verkäufer nach Treu und Glauben annehmen durfte, die Gegenpartei werde den richtigen Sachverhalt ohne weiteres erkennen (Urteil des Bundesgerichts vom 6.9.2000; 4C.26/2000/rnd, S. 5 f. lit. bb; BGE 116 II 434, 117 II 228; LGVE 1982 I Nr. 8 S. 20). Das Bestehen und der Umfang einer Aufklärungspflicht richten sich nach dem Grad der Erkennbarkeit und der Schwere des ver-schwiegenen Mangels (Schmidlin, Berner Komm., N 38 und 40 zu Art.