Trotz dieses Umstands lag die Phosphor-Konzentration im Hallwilersee im Frühjahr 2019 bei 14 mg/m3, währenddessen sie im gleichen Zeitraum im Baldeggersee 18 mg/m3 betrug. Nach dem Gesagten erscheint nicht nachvollziehbar, weshalb der neue Zielwert im Hallwilersee mit den neuen Massnahmen – trotz des höheren Zielwerts im Baldeggersee – nicht erreicht werden könnte. Zum angeblichen Widerspruch zwischen § 1 Abs. 2 und § 3 Abs. 1 PhV kann sodann auf das unter Erwägung 6.2.3.2 dritter Abschnitt hiervor Gesagte verwiesen werden. Wie soeben dargelegt stammt im Vergleich zu den übrigen Zuflüssen der weitaus grösste Anteil an Phosphor im Hallwilersee aus dem Baldeggersee.