Wissenschaftliche Arbeiten haben gezeigt, dass der ursprünglich angenommene Zielwert von 30 mg/m3 zu hoch angesetzt war, um eine mittlere Produktion von Biomasse in den Seen erreichen zu können. Die neuen Werte stehen im Einklang mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen, gemäss welchen die Frühlingskonzentration des Gesamt-P für viele Seen im Bereich von 10 bis 15 mg P/m3 liege. Anhaltspunkte dafür, dass die neuen Zielwerte in § 1 Abs. 2 PhV nicht entsprechend den spezifischen örtlichen Verhältnissen für jeden See individuell festgelegt wurden, sondern blindlings aus dem Fachartikel "Sauerstoffzehrung in Seen" übernommen wurden, sind nicht ersichtlich.