Das grösste Reduktionspotential, um die mittleren algenwirksamen P-Frachten aus dem Einzugsgebiet des Baldeggersees zu halbieren bzw. auf den tolerierbaren Wert zu reduzieren, bestehe durch Massnahmen in der Landwirtschaft bei der räumlichen Stoffquelle, d.h. dem P-Gehalt der Böden. Entsprechend zielen die neuen bzw. geänderten Bestimmungen der PhV darauf ab, den Phosphorgehalt in den landwirtschaftlichen Böden im Zuströmbereich zu reduzieren, dies schwergewichtig mittels reduzierter Phosphordüngung. Die maximale Phosphorbedarfsdeckung bei der abgeschlossenen Nährstoffbilanz wird gesamtbetrieblich von 100 % auf 90 bzw. 80 % reduziert (§ 3 Abs. 1 PhV).