Die Agroscope kam in ihrem Bericht aus dem Jahr 2019 sodann zum Schluss, dass die P-Gehalte der landwirtschaftlich genutzten Böden im Einzugsgebiet des Baldeggersees überwiegend hoch seien. Gesamthaft seien 52 % der Ackerlandflächen und 79 % der Naturwiesenflächen in den P-Versorgungsklassen D und E (Vorrat [überversorgt] und angereichert [stark überversorgt]). Das grösste Reduktionspotential, um die mittleren algenwirksamen P-Frachten aus dem Einzugsgebiet des Baldeggersees zu halbieren bzw. auf den tolerierbaren Wert zu reduzieren, bestehe durch Massnahmen in der Landwirtschaft bei der räumlichen Stoffquelle, d.h. dem P-Gehalt der Böden.