113 f. GSchV). Wie bereits dargelegt, stammt sodann mit rund 70 % der überwiegende Teil der Phosphoreinträge in den Baldeggersee aus landwirtschaftlich genutzten Flächen (vgl. dazu E. 6.2.1.2 fünfter Abschnitt, a.z.F.). Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen liegt der Handlungsbedarf heute allgemein hauptsächlich bei der Landwirtschaft. Um die gesetzlichen Vorgaben an die Wasserqualität nachhaltig und damit langfristig einzuhalten bzw. zu erreichen, müsse im Einzugsgebiet von Seen die P-Fracht auf die seeverträgliche Menge gesenkt werden. Nährstoffkreisläufe müssten geschlossen, P-Vorräte in überdüngten Böden abgebaut und die Anwendung von Düngern reduziert werden.