Auch in der Wissenschaft gilt als erwiesen, dass der Handlungsbedarf heute hauptsächlich bei der Landwirtschaft liegt. Um die gesetzlichen Vorgaben nachhaltig und damit langfristig einzuhalten bzw. zu erreichen, müsse im Einzugsgebiet von Seen die P-Fracht auf die seeverträgliche Menge gesenkt werden (vgl. zum Ganzen E. 6.2.1.2 fünfter Abschnitt hiervor). Nach dem Gesagten steht fest, dass für den Phosphorgehalt in den drei Mittellandseen die Landwirtschaft als Hauptquelle auszumachen ist und sich die angefochtenen Massnahmen in der PhV, welche auf die Landwirtschaft als Verursacherin abzielen, daher als sachlich begründet wie auch nachvollziehbar erweisen.