Anlässlich der ersten Beratung im Kantonsrat wurde darauf hingewiesen, dass mit der Revision weniger Familien in den Genuss von Prämienverbilligungen kommen und somit einen Sparbeitrag leisten würden. Immerhin könne man aber festhalten, dass die wirklich tiefen Einkommen künftig wirkungsvoller entlastet würden als bis anhin (vgl. Verhandlungen des Kantonsrates 4/2012, November-/Dezembersession 2012, Votum von Marlis Roos, S. 2062). Die angestrebte Verminderung der Schwelleneffekte und eine bessere Verteilung der für die Prämienverbilligung zur Verfügung stehenden Gelder wurden unterstützt (Voten Herbert Widmer, S. 2063 f. und Ralph Hess, S. 2066).