Bereits an dieser Stelle ist aber grundsätzlich auf Folgendes hinzuweisen: Es trifft zu, dass es gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung zulässig sein kann, im Rahmen der Anfechtung einer Nutzungsplanfestsetzung – allenfalls sogar bei Anfechtung einer Baubewilligung – auch den zugrunde liegenden Richtplan akzessorisch infrage zu stellen (vgl. BGE 119 Ia 285 E. 3b, 113 Ib 299 E. 2b, 107 Ia 87 E. 3a/aa und E. 3c; BGer-Urteil 1A.125/2005 vom 21.9.2005 E. 2.1; Aemisegger, in: Komm. zum Bundesgesetz über die Raumplanung [Hrsg. Aemisegger/Moor/Ruch/Tschannen], Art. 34 RPG N 27, Hänni, Planungs-, Bau- und besonderes Umweltschutzrecht, 5. Aufl. 2008, S. 523 f.).