| Instanz: | Kantonsgericht | |---|---| | Abteilung: | 4. Abteilung | | Rechtsgebiet: | Gewässerschutz | | Entscheiddatum: | 08.08.2014 | | Fallnummer: | 7H 13 111 | | LGVE: | 2014 IV Nr. 6 | | Gesetzesartikel: | Anhang 3.1 Ziff. 1 Abs. 3 und Ziff. 2 GSchV. | | Leitsatz: | Bei der Festlegung der Anforderungen (wie z.B. der Grenzwerte für im Abwasser enthaltene Stoffe) an eine Kleinkläranlage (max. 200 Einwohnerwerte) darf die zuständige Behörde Richtlinien anwenden, die sich am typischen Einzelfall orientieren. Von diesen hat sie indessen abzuweichen, wenn die konkreten örtlichen Verhältnisse (z.B. der Zustand des Vorfluters oder der Ort der Versickerung) dazu Anlass geben.