Zusammenfassend ist in Würdigung der gesamten Aktenlage festzustellen, dass der Schlüssel für die Gewinnverteilung jährlich angepasst, die Relevanz der durch die Aktionäre persönlich generierten Umsätze laufend erhöht, die durch die Kanzlei als Unternehmen akquirierten Umsätze im Lauf der Jahre bewusst ausgeblendet, die Mandatsumsätze im Verhältnis zu den akquirierten Umsätzen stärker gewichtet und die nachgezahlten Bruttolöhne an die jeweiligen Anteile am Betriebsgewinn angerechnet wurden. Dadurch zeigt sich, dass vor allem die persönliche Leistung des einzelnen Aktionärs für die Verteilung des Gewinns als gewichtete Dividende ausschlaggebend war.