Die Arbeitsfähigkeit betrage nun 50 % aus psychiatrischen Gründen. Im Verlaufsbericht vom 30. März 2011 attestierte Dr. D sodann einen verschlechterten Gesundheitszustand. Er änderte seine Diagnose, indem er nunmehr von einer kombinierten Persönlichkeitsstörung im Sinn einer posttraumatischen Persönlichkeitsänderung nach Kriegstraumatisierung ausging. Er attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %, dies vermutlich auf Dauer. Die Diagnoseänderung sei erst durch Schilderungen der Versicherten in den letzten Monaten möglich geworden, nachdem sie jahrelang über die Kriegserlebnisse in Bosnien geschwiegen habe.