Aus der eben erwähnten Dokumentation von Minnig/Kalbermatten ergibt sich, dass insbesondere grössere Betriebe ohne klar abgrenzbare Betriebsabteilungen, die über Mitarbeitende sowohl mit tiefen als auch hohen Einkommen verfügen, bei der Abrechnung im Summarverfahren im Vergleich zu derjenigen im Normalverfahren (individuelle Abrechnung) von einer Besserstellung profitieren können, wenn Mitarbeitende mit tiefen Löhnen (Produktion usw.) hohe Ausfallstunden und solche mit höheren Löhnen (Kaderangestellte) wenig Ausfallstunden haben. Daraus ergibt sich zugleich, dass Betriebe, die vorwiegend Mitarbeitende im Tieflohnsegment beschäftigen, nicht zu den Profiteuren dieser Änderung des