Weiter führten die Konsiliarärzte aus, auf den mitgelieferten Bildern sehe man eine vermutlich durch die hormonellen Veränderungen aufgrund des PCOS aufgetretene maskuline Fettverteilung, vor allem stammbetont. Zusammenfassend hielten sie fest, ein wissenschaftlicher Zusammenhang zwischen einem PCOS und einer tubulären Brustform sei nicht nachgewiesen, jedoch könne die veränderte Fettverteilung im Stammbereich auch die Brust mitbetreffen. Jedenfalls scheine die psychosoziale pathogene Entwicklung zusammen mit dem PCOS ziemlich klar und gut nachvollziehbar. 5.2.2. Zweifellos litt die Versicherte unter der Brustdeformität und der Fettverteilungsstörung.