In der Folge hielt er dann aber fest, der Explorand sei mittlerweile knapp 4 Jahre aus dem Erwerbsleben ausgeschlossen, weshalb sicherlich eine gewisse Dekonditionierung eingetreten sei, die nach medizinischen Kriterien allenfalls ein vorübergehendes Hindernis darstelle. Vor dem Hintergrund der hohen Vulnerabilität zur Entwicklung ängstlich-depressiver Symptome sei der Explorand durch seine rigide-zwanghaft-perfektionistische Haltung selbst in einer leidensadaptierten Tätigkeit eingeschränkt. Dabei sei von einer Arbeitsfähigkeit von 60 % auszugehen, mit dem Potential einer Erhöhung auf 80 % über 2 Jahre.