Es mache ja gerade die Erkrankung des Exploranden aus, dass er im Intervall die depressiven Anteile eher verleugne und eher ängstlich vermeidend agiere, dabei die eigenen faktisch leichten kognitiven Defizite überschätze. Dies sei nicht Ausdruck einer Aggravation, sondern krankheitsbedingt. Auch zum von Dr. C und Dr. D durchgeführten Electrical Neuroimaging bzw. zur neurophysiologischen Funktionsdiagnostik (QEEG/ERP) fand Prof. Dr. F deutliche Worte; es handle sich dabei nicht um eine wissenschaftlich anerkannte Methode, die hinsichtlich der Diagnosestellung psychischer Gesundheitsstörungen, namentlich hinsichtlich der Simulations-/Aggravationsdiagnostik, zu verwertbaren Ergebnissen führe.