Ganz offensichtlich habe jeweils die Konfrontation mit dem beruflichen Umfeld trotz der im Intervall wohl weitgehend remittierten Depression in relativ kurzer Zeit über einige Monate zu einer erneuten Dekompensation mit dann wiederum einer zumindest mittelgradigen depressiven Ausprägung der affektiven Störung geführt. Deutlich werde dabei der klar reaktive Anteil auf die berufliche Exposition und entsprechend sei es nicht verwunderlich, dass in der aktuellen Exploration mit einem Abstand von 3 Jahren zur letzten Arbeitstätigkeit eine Stabilisierung eingetreten sei.