Eine Persönlichkeitsstörung, wie sie der behandelnde Psychiater vordiagnostiziert habe, könne nicht ausgeschlossen werden. Sie sei aber aufgrund des langjährig hohen Funktionsniveaus des Exploranden und der biografisch diesbezüglich auch unvollständigen Angaben schwer zu belegen. Der Gutachter fährt fort, vor dem Hintergrund der soeben skizzierten Grundpersönlichkeit sei es etwa ab 2006 zu einer beginnenden und dann zunehmenden Erschöpfungssymptomatik gekommen. Die im Jahr 2009 in der Klinik H gestellte Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode erachtete Prof. Dr. F als durchaus nachvollziehbar.