Aus dieser Verunsicherung heraus würden sich aus Sicht des Referenten auch wesentlich die erkennbaren Ängste des Exploranden erklären. Aus dem Gesagten zog Prof. Dr. F den Schluss, dass am ehesten von vorbestehenden akzentuierten Persönlichkeitszügen mit führend narzisstischen und zwanghaften Anteilen bei starker Leistungsorientierung ausgegangen werden müsse, die bezüglich der Entwicklung einer psychischen Störung allgemein eine erhöhte Vulnerabilität erklären und die sich in der Biografie bis heute gut abbilden würden. Eine Persönlichkeitsstörung, wie sie der behandelnde Psychiater vordiagnostiziert habe, könne nicht ausgeschlossen werden.