Die Kombination eines hohen Leistungsanspruchs bei hohem Kontrollbedürfnis sei sicherlich ein erheblicher Risikofaktor für eine dann später ja auch eingetretene Überlastung. Neben den zwanghaften Anteilen, die nochmals deutlicher in den späteren depressiven Phasen als dysfunktionale Copingstrategien hervorgetreten seien, hätten sich auch narzisstische Anteile erkennen lassen. Bei nun durch den Verlust des Arbeitsplatzes eingetretener Abwesenheit eines bewundernden und stützenden Rahmens fühle sich der Explorand erkennbar in seinem Selbstwertgefühl bedroht und gerate in ängstlich geprägte Spannungszustände/Unruhezustände.