Erfasst werde nicht der momentane Zustand des Gehirns, sondern die durchschnittliche grundsätzliche Leistungsfähigkeit. ERP-Veränderungen seien zwar unspezifisch (so könne eine Verminderung der P300-Amplitude verschiedene Ursachen haben, z.B. könne sie im Rahmen einer Depression, einer Schizophrenie etc. vorkommen), aber im Kontext mit klinischen Untersuchungs- und Testergebnissen sowie weiterer Daten könne die zusätzliche ERP-Diagnostik helfen, eine Beurteilung des Ausmasses der Funktionseinschränkungen zu erleichtern bzw. zu differenzieren. Das Untersuchungsverfahren beschrieb Dr. C (verkürzt) folgendermassen: