Am 4. Dezember 2012 nahm RAD-Arzt C konsiliarisch Stellung zum Bericht der Behandler. Er wies darauf hin, dass als Hauptdiagnose eine schwere depressive Episode mit psychotischen Anteilen genannt werde. Eine Behandlung mit einem Antidepressivum erfolge jedoch nicht. Stattdessen erfolge eine Pharmakotherapie mit Medikamenten, die bei Bestehen einer psychotischen Symptomatik, z.B. im Rahmen einer schizophrenen Störung, indiziert wäre. Letztlich habe aber die Diagnose Schizophrenie, die immer etwas fraglich gewesen sei, auch nach weiteren vier Jahren Behandlung nicht erhärtet werden können.