Der Versicherte befinde sich seit sechs Monaten in einer ambulanten psychiatrischen Behandlung mit wöchentlichen psychotherapeutischen Sitzungen in seiner Muttersprache und einer grundsätzlich sinnvollen medikamentösen Therapie. In Anbetracht des Langzeitverlaufs, der geringen persönlichen Ressourcen des Versicherten (einfach strukturiert, wenig introspektionsfähig, somatisches Krankheitskonzept) und der aktuellen Symptomatik werde es kaum gelingen, eine anhaltende IV-relevante Verbesserung zu erreichen, auch nicht durch eine stationäre Therapie.