Dies wirke in Anbetracht der früheren Berichte und der aktuellen Befunde nachvollziehbar. Somit sei davon auszugehen, dass es bis Mitte 2010 zu leichteren, rezidivierenden depressiven Zuständen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gekommen sei und sich die aktuell vorliegende mittelgradige Depression in den letzten zwei Jahren langsam entwickelt habe. Der Versicherte befinde sich seit sechs Monaten in einer ambulanten psychiatrischen Behandlung mit wöchentlichen psychotherapeutischen Sitzungen in seiner Muttersprache und einer grundsätzlich sinnvollen medikamentösen Therapie.