266 ZGB N 1 f.). Im Laufe der parlamentarischen Beratungen wurde deshalb der Ausnahmecharakter einer Erwachsenenadoption mehrfach hervorgehoben und es wurde betont, dass diese nur dann gestattet sein sollte, wenn besondere, mit der Adoption von Unmündigen vergleichbare Verhältnisse vorliegen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 5A_803/2008 vom 05.03.2009 E. 5.1 mit Hinweis auf BGE 101 II 7 E. 1 S. 8 f. und Amtl.Bull. NR 1972 S. 588 f. und 608; Amtl.Bull. SR 1971 S. 724 f.). Bei einer Erwachsenenadoption finden die Bestimmungen über die Adoption Unmündiger sodann entsprechende Anwendung (Art. 266 Abs. 3 ZGB).