Das Bundesverwaltungsgericht versteht Art. 24 Ziff. 2 lit. a SIS-II-Verordnung in steter Praxis so, dass darunter Straftaten fallen, die mit einer Höchststrafe von einem Jahr Freiheitsstrafe oder mehr bedroht sind (vgl. etwa BVGer-Urteile F-953/2017 vom 20.12.2018 E. 7, C-7594/2014 vom 12.4.2016 E. 6.3; BVGE 2014/20 E. 5.3 und E. 8.5). Das Obergericht des Kantons Zürich geht indes davon aus, massgebend sei, ob der abstrakte Strafrahmen eine Mindeststrafe von einem Jahr Freiheitsstrafe aufweise, wobei die konkrete Strafhöhe aber ein tauglicheres Abgrenzungskriterium darstelle (vgl. OGer ZH SB180218 vom 5.11.2018 E. VII.2 sowie SB170246 vom 6.12.2017 E.III.3;