vgl. auch Art. 25 Abs. 1 lit. a Visakodex). Die Souveränität der übrigen Schengen-Staaten wird insofern durch die in der Schweiz ausgesprochene Landesverweisung, welche ausschliesslich für das Hoheitsgebiet der Schweiz gilt (vgl. Art. 66a StGB), nicht berührt (BGer-Urteil 6B_509/2019 vom 29.8.2019 E. 3.3). Eine Ausschreibung von Drittstaatsangehörigen im Sinn von Art. 3 lit. d SIS-II-Verordnung im SIS darf gemäss dem in Art. 21 SIS-II-Verordnung verankerten Verhältnismässigkeitsprinzip nur vorgenommen werden, wenn die Angemessenheit, Relevanz und Bedeutung des Falles dies rechtfertigen (vgl. dazu und zum Nachfolgenden BGer-Urteil 6B_572/2019 vom 8.4.2020 E. 3.2.2).