| Instanz: | Kantonsgericht | |---|---| | Abteilung: | 2. Abteilung | | Rechtsgebiet: | Kindes- und Erwachsenenschutz | | Entscheiddatum: | 20.07.2018 | | Fallnummer: | 3H 17 114 | | LGVE: | 2018 II Nr. 7 | | Gesetzesartikel: | Art. 389 ZGB, Art. 390 Abs. 1 Ziff. 1 ZGB. | | Leitsatz: | Ist kein in der Person selber liegender Schwächezustand gegeben, fehlt es an einer notwendigen Voraussetzung zur Errichtung einer Erwachsenenschutzmassnahme, auch wenn Unterstützungsbedarf besteht. Die Eingriffsschwelle für die Anordnung behördlicher Massnahmen des Erwachsenenschutzes kann tiefer gehalten werden, wenn die betroffene Person entsprechende Unterstützung ausdrücklich befürwortet.