| Instanz: | Kantonsgericht | |---|---| | Abteilung: | 2. Abteilung | | Rechtsgebiet: | Familienrecht | | Entscheiddatum: | 20.09.2019 | | Fallnummer: | 3B 18 69 | | LGVE: | 2019 II Nr. 12 | | Gesetzesartikel: | Art. 298 Abs. 2bis ZGB, Art. 298 Abs. 2ter ZGB. | | Leitsatz: | Die Grundannahme jeder Obhutsregelung ist, dass Kinder für eine gesunde psychische Entwicklung möglichst beide Eltern brauchen und möglichst gleichmässigen Kontakt zu beiden Eltern haben sollten. Die alternierende Obhut ist demnach grundsätzlich zu fördern. Massgebendes Beurteilungskriterium bildet indes – wie bei allen Kinderbelangen – das Kindeswohl.