ganzen ausstehenden Unterhaltsbetrag, weil diese Schuld klar beziffert ist (vgl. BGE 138 III 583 E. 6.1). Dabei ist aufgrund der summarischen Natur des Eheschutzverfahrens das Beweisverfahren beschränkt. Glaubhaftmachen reicht in der Regel (vgl. dazu Vetterli, in: FamKomm. Scheidung [Hrsg. Schwenzer/Fankhauser], 3. Aufl. 2017, Anh. Art. 271 ZPO N 5). Da Entscheide im Summarverfahren den Richter im nachfolgenden ordentlichen Prozess nicht binden (Zürcher, in: Komm. zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [Hrsg. Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger], 3. Aufl. 2016, Art. 59 ZPO N 44), kann diesbezüglich auch nicht von einer abgeurteilten Sache gesprochen werden.