| Instanz: | Kantonsgericht | |---|---| | Abteilung: | 2. Abteilung | | Rechtsgebiet: | Zivilrecht | | Entscheiddatum: | 20.11.2017 | | Fallnummer: | 3B 17 40 | | LGVE: | 2017 II Nr. 10 | | Gesetzesartikel: | Art. 120 OR, Art. 125 Ziff. 2 OR. | | Leitsatz: | Wird ein Ehegatte in einem Eheschutzentscheid rückwirkend zur Bezahlung von Unterhaltsbeiträgen verpflichtet, so können tatsächlich erbrachte Unterhaltsleistungen, welche vor Erlass des Entscheids ergangen sind, in Abzug gebracht werden. Anders verhält es sich, wenn der Unterhaltsschuldner eine Verrechnung zu viel bezahlter Unterhaltsbeiträge mit künftig geschuldeten Unterhaltsbeiträgen verlangt.