{"Signatur": "LU_KG_001", "Spider": "LU_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2015-02-17", "HTML": {"Datei": "LU_Gerichte/LU_KG_001_2N-14-157_2015-02-17.html", "URL": "https://gerichte.lu.ch/recht_sprechung/lgve/Ajax?EnId=10379", "Checksum": "5095e00b26c80a68dca4aa2226c6fe45"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["2N 14 157", "2015 I Nr. 6"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Luzern Kantonsgericht 1. Abteilung 17.02.2015 2N 14 157 (2015 I Nr. 6)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Lucerne Kantonsgericht 1. Abteilung 17.02.2015 2N 14 157 (2015 I Nr. 6)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Lucerna Kantonsgericht 1. Abteilung 17.02.2015 2N 14 157 (2015 I Nr. 6)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Luzern Kantonsgericht 1. Abteilung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Lucerne Kantonsgericht 1. Abteilung"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Lucerna Kantonsgericht 1. Abteilung"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Bei strenger Einhaltung bestimmter Voraussetzungen kann ein Strafbefehl, dessen Sachverhalt in einem integrierten Beiblatt näher umschrieben ist, den Anforderungen von Art. 353 Abs. 1 i.V.m. Art. 325 Abs. 1 StPO genügen (E. 6). Aus dem Strafbefehl muss klar hervorgehen, ob der Schuldspruch wegen Vorsatz oder Fahrlässigkeit erfolgt (E. 7). | Art. 325 Abs. 1 lit. f StPO, Art. 353 Abs. 1 lit. c StPO; Art. 12 Abs. 3 StGB; Art. 100 Ziff. 1 SVG; Art. 21 Abs. 2 ARV 1; Art. 28 Abs. 1 ARV 2, Art. 28 Abs. 2 ARV 2. | Strafprozessrecht"}], "ScrapyJob": "446973/63/2423", "Zeit UTC": "21.03.2026 03:11:07", "Checksum": "360997c71f61b1fe3cc37d55dad64566", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Luzern Kantonsgericht 1. Abteilung 17.02.2015 2N 14 157 (2015 I Nr. 6)\nRegeste:\nBei strenger Einhaltung bestimmter Voraussetzungen kann ein Strafbefehl, dessen Sachverhalt in einem integrierten Beiblatt näher umschrieben ist, den Anforderungen von Art. 353 Abs. 1 i.V.m. Art. 325 Abs. 1 StPO genügen (E. 6). Aus dem Strafbefehl muss klar hervorgehen, ob der Schuldspruch wegen Vorsatz oder Fahrlässigkeit erfolgt (E. 7). | Art. 325 Abs. 1 lit. f StPO, Art. 353 Abs. 1 lit. c StPO; Art. 12 Abs. 3 StGB; Art. 100 Ziff. 1 SVG; Art. 21 Abs. 2 ARV 1; Art. 28 Abs. 1 ARV 2, Art. 28 Abs. 2 ARV 2. | Strafprozessrecht\n\n unter die objektiven Tatbestände der einzelnen Bestimmungen der ARV 1 und ARV 2 subsumiert. Hingegen gibt der Bericht keine Auskunft über die subjektiven Elemente. Selbst wenn der ARV-Auswertungsbericht vom 16. Juni 2014 als integrierter Bestandteil des Strafbefehls anerkannt wird, vermag die konkrete Sachverhaltsumschreibung die vom Bundesgericht aufgestellten Anforderungen an den Inhalt des Strafbefehls bzw. der Anklageschrift nicht zu erfüllen. Der Sachverhalt erscheint diesbezüglich zu wenig abgeklärt. Die Vorinstanz ist daher zu Recht zum Schluss gekommen, dass der subjektive Tatbestand einer weiteren Abklärung, zumindest aber einer nachvollziehbaren Erläuterung bedarf. Die Aufhebung des Strafbefehls und Rückweisung der Sache an die Staatsanwaltschaft zur Durchführung des weiteren Vorverfahrens ist unter diesem Gesichtspunkt nicht zu beanstanden. |"}