{"Signatur": "LU_KG_001", "Spider": "LU_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2013-08-27", "HTML": {"Datei": "LU_Gerichte/LU_KG_001_2N-12-19_2013-08-27.html", "URL": "https://gerichte.lu.ch/recht_sprechung/lgve/Ajax?EnId=10199", "Checksum": "c0a9dcd2f182a1cee18a0b0395a5a6ab"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["2N 12 19", "2013 I Nr. 31"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Luzern Kantonsgericht 1. Abteilung 27.08.2013 2N 12 19 (2013 I Nr. 31)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Lucerne Kantonsgericht 1. Abteilung 27.08.2013 2N 12 19 (2013 I Nr. 31)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Lucerna Kantonsgericht 1. Abteilung 27.08.2013 2N 12 19 (2013 I Nr. 31)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Luzern Kantonsgericht 1. Abteilung"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Lucerne Kantonsgericht 1. Abteilung"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Lucerna Kantonsgericht 1. Abteilung"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Art. 116 Abs. 1 StPO, Art. 120 Abs. 1 StPO. Liegt ein rechtsgültiger Verzicht des Opfers auf dessen Stellung als Privatkläger im Strafverfahren gegen den Beschuldigten vor, ändert aufgrund der Endgültigkeit des Verzichts der Umstand, dass es später eine Strafklage erhob und Zivilansprüche stellte, nichts daran.\r\nErst die Konstituierung als Privatklägerschaft macht das Opfer zur Partei. | Strafprozessrecht"}], "ScrapyJob": "446973/63/2423", "Zeit UTC": "21.03.2026 03:02:56", "Checksum": "6b2611d9d229c80cf1615de0842c3eb8", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Luzern Kantonsgericht 1. Abteilung 27.08.2013 2N 12 19 (2013 I Nr. 31)\nRegeste:\nArt. 116 Abs. 1 StPO, Art. 120 Abs. 1 StPO. Liegt ein rechtsgültiger Verzicht des Opfers auf dessen Stellung als Privatkläger im Strafverfahren gegen den Beschuldigten vor, ändert aufgrund der Endgültigkeit des Verzichts der Umstand, dass es später eine Strafklage erhob und Zivilansprüche stellte, nichts daran.\r\nErst die Konstituierung als Privatklägerschaft macht das Opfer zur Partei. | Strafprozessrecht\n\n auch für die Beschwerdelegitimation gegen Einstellungsentscheide (Lieber, in: Komm. zur Schweizerischen Strafprozessordnung [Hrsg. Donatsch/Hansjakob/Lieber], Zürich 2010, Art. 117 StPO N 3; Schmid, Praxiskomm. StPO, Zürich 2009, Art. 322 StPO N 6; Schmid, Handbuch des schweizerischen Strafprozessrechts, Zürich 2009, Rz 1261 FN 139; Landshut, a.a.O., Art. 322 StPO N 9; Riedo/Fiolka/Niggli, Strafprozessrecht, Basel 2011, Rz 2399; vgl. auch Opferhilfestelle des Kantons Zürich, Merkblatt zur Stellung des Opfers im Strafverfahren, Stand Juni 2011, S. 9, einsehbar unter www.opferhilfe.zh.ch; a.A. Guidon, Die Beschwerde gemäss Schweizerischer Strafprozessordnung, Zürich 2011, Rz 290; Grädel/Heiniger, a.a.O., Art. 322 StPO N 6). Gegen ein Versehen des Gesetzgebers, wie es die letztgenannten Autoren unter Hinweis auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung zu den vormals geltenden Bestimmungen des OHG annehmen, spricht etwa der Umstand, dass dieser im Rahmen der Bestimmungen über die Einstellung des Verfahrens in Art. 321 Abs. 1 StPO explizit vorschreibt, die Einstellungsverfügung sei neben den Parteien auch dem Opfer zuzustellen, in Art. 322 Abs. 2 StPO die Beschwerdelegitimation dann aber ausdrücklich auf die Parteien beschränkt. |"}