Die gewaltausübende Person nutzt oft ein Machtgefälle in der Beziehung aus. Neben körperlicher, sexueller und psychischer Gewalt gehören auch solche Verhaltensweisen zur häuslichen Gewalt, die in ihrer Gesamtheit darauf abzielen, das Opfer zu kontrollieren und seinen freien Willen einzuschränken oder zu unterdrücken. Eine weitere Form sozialer Gewalt bildet die wirtschaftliche Gewalt, die beispielsweise die alleinige Verfügungsmacht über finanzielle Ressourcen durch den Partner umfasst. Kinder, die Gewalt in der elterlichen Paarbeziehung miterleben, sind immer Opfer von psychischer Gewalt.