Trotzdem müssten die Beschwerden als therapierefraktär bezeichnet werden, weshalb die Arbeitsfähigkeit auf 70 % geschätzt werde, allerdings mit guter Prognose und unter adäquater Therapie binnen circa dreier Monate auf 100 % steigerbar. Die Neurologin diagnostizierte chronische Spannungskopfschmerzen sowie eine vegetative Symptomatik mit Lärm- und Lichtempfindlichkeit und einer Neigung zu Übelkeit und Augenbeschwerden. Der Unfall habe für die Kopfschmerzen nur passager eine Rolle gespielt, im Verlauf sei vermutlich eine psychische oder psychosoziale Komponente der Grund für die Chronifizierung gewesen.