Im Vordergrund ständen ein myofaszialer Reizzustand der Nacken-/Schulterweichteile linksbetont sowie eine Dysfunktion im Bereich der oberen Halswirbelsäule und im Bereich der mittleren Brustwirbelsäle linksbetont. Die Korrelation zwischen Beschwerden und einer kyphotischen Deformierung sei aufgrund der aktuellen Literatur unklar. Ein anhaltender, nichttherapierbarer organischer Gesundheitsschaden am Bewegungsapparat liege nicht vor. Trotzdem müssten die Beschwerden als therapierefraktär bezeichnet werden, weshalb die Arbeitsfähigkeit auf 70 % geschätzt werde, allerdings mit guter Prognose und unter adäquater Therapie binnen circa dreier Monate auf 100 % steigerbar.