| Instanz: | Kantonsgericht | |---|---| | Abteilung: | 1. Abteilung | | Rechtsgebiet: | Zivilprozessrecht | | Entscheiddatum: | 07.05.2014 | | Fallnummer: | 1B 13 47 | | LGVE: | 2014 I Nr. 5 | | Gesetzesartikel: | § 121 Abs. 1 aZPO LU; Art. 107 ZPO. | | Leitsatz: | In Haftpflichtprozessen ist bis zu einem gewissen Grad die Kostenverlegung nach dem Veranlassungsprinzip möglich, d.h. die Überbindung der Prozesskosten an den für das den Prozess auslösende Schadensereignis verantwortlichen Haftpflichtigen. Das Obsiegen im Grundsatz kann trotz quantitativen Überklagens als besonderer Grund für eine Kostenverlegung nach Billigkeit sprechen.