Es kommt erst zur Beurteilung des oder der Eventualbegehren, wenn das Gericht das Hauptbegehren abweist (Frei/Willisegger, Basler Komm., Basel 2010, Art. 221 ZPO N 7; Hurni, Berner Komm., Bern 2012, Art. 58 ZPO N 40; Naegeli, a.a.O., Art. 221 ZPO N 14; Füllemann, in: Schweizerische Zivilprozessordnung Komm. [Hrsg. Brunner/Gasser/Schwander], Zürich 2011, Art. 90 ZPO N 2; Dürr, in: Schweizerische Zivilprozessordnung [Hrsg. Baker & McKenzie], Bern 2010, Art. 221 ZPO N 5; Gasser/Rickli, Schweizerische Zivilprozessordnung Kurzkomm., Zürich 2010, Art. 84 ZPO N 3). Das Eventualbegehren wird vom Eintritt der (innerprozessualen) Bedingung abhängig gemacht, dass das Hauptbegehren abgewiesen wird.