In diesem Sinn wird die Schulpflicht für die Kinder von Fahrenden teilweise auch als Chance für die fahrende Lebensweise verstanden. So könnten andere als die traditionellen beruflichen Tätigkeiten, welche sich ortsunabhängig ausführen lassen, allenfalls zukunftsträchtiger sein und zum Erhalt der fahrenden Kultur beitragen. Zu denken ist dabei an Tätigkeiten wie Coiffeuse, Landschaftsgärtner, Maler, Übersetzerin oder Informatikerin (vgl. zum Ganzen: Michel, a.a.O., S. 53 f.). Diese Ausbildungen bedingen jedoch sowohl eine schulische als auch eine berufliche Bildung.(…)7.